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Karate

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Karate

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Jukuren

Karate in Fürstenzell

... hat seit mehr als 35 Jahren Tradition. Im Mai 1968 fand das 1. Karatetraining in der Fürstenzeller Grundschule statt. Ulrich Weidner, Herbert Materna, Günther Ebner, Sepp Priller und ein paar andere der Budogruppe Passau hatten sich eingefunden. Die Fürstenzeller Trainingsabende wurden mehr, und schon war das Karate Dojo Fürstenzell gegründet.
1969 kamen Jürgen Gottwald, Max und Manfred Schmoigl, Gerd Kämmereit und Hans Knoth dazu. Diese Leute sollten für mehr als 10 Jahre den Stamm der Fürstenzeller Kampfmannschaft bilden. So zB ´74, als es den Fürstenzellern bei der Bayerischen Meisterschaft gelang, die favorisierte Mannschaft des TSV 1880 München aus dem Rennen zu werfen.
Ein Jahr später, 1975, fand beim Fürstenzeller Weinhüglfest ein Vergleichskampf gegen den ATSV Linz statt, im Bierzelt(!). Natürlich ein Fürstenzeller Sieg, trotz Vereinsabend vorher und Kampfflächenaufbau am Vormittag.
Ein paar Wochen später haben dann die Karateka ziemlich lang auf den Trainer Ulrich Weidner gewartet; kein Uli, kein Schlüssel, kein Training. Bis er dann grinsend beim Murmann um die Ecke kam und meinte: "Heute ist kein Training, wie gehen zum Mayer. Ich hab den schwarzen Gürtel gemacht!"
1976 bestehen gleich drei Fürstenzeller den Meistergrad: Jürgen Gottwald, Manfred Schmoigl und Rudi Gerersdorfer. 1977 verlässt Uli Weidner das Dojo und gründet das Karate Dojo Ortenburg. Jürgen Gottwald führt den Verein weiter, wir haben aber bald wieder einen vierten Dan-Träger - Gerd Kämmereit.Ein Jahr später wird unser Dojo "e.V."!
Sportlich tut sich jetzt viel, die Zeit der Fürstenzeller Karateturniere beginnt. Diese werden zur Ostbayern-Runde, mit Fürstenzell, ETSV 09 Landshut, Arnstorf, Pfarrkirchen, Mühldorf und Waldkraiburg sogar bezirksübergreifend. Damals waren eigentlich alle Vereine im DKB, dem Deutschen Karate Bund, ausser - Pfarrkirchen. Dieser Verein gehörte zur SKI (und hat seinen Verband inzwischen 2x gewechselt). Es war also eine "Quasi-Globalisierung". Aufgrund der überregionalen Erfolge erhielt die Fürstenzeller Kampfmannschaft mit Jürgen Gottwald, Herbert Materna, Max Schmoigl, Hans Knoth, Gerd Kämmereit und Egon Friedl die Fürstenzeller Sportlerehrung.
Machen wir einen Sprung ins Jahr 1981: Rudolf Gerersdorfer verlässt den Verein und gründet den 1. Karate Club Passau. Mit ihm gehen Sepp Weingärtler, inzwischen Schwarzgurt, und ein grosser Teil der aktiven Erwachsenen!
Nachdem der Passauer Verein gegründet war, herrschte ziemliche Stille im Training.
Im selben Jahr verlies Manfred Schmoigl den Verein, nachdem in der Mitgliederversammlung beschlossen worden war, weiterhin im DKV zu bleiben.
Unter der Leitung von Jürgen Gottwald fand im Februar 1982 ein Anfängerkurs mit über 20 Erwachsenen statt, die alle im Dojo blieben. Im selben Jahr gab´s eine Weihnachtsüberraschung der besonderen Art: Hideo Ochi, damals Bundestrainer, hielt einen Lehrgang mit Dan-Prüfung ab. Zwei Monate später war der Landeskader in Fürstenzell zu Gast, wir hatten einen landesweiten KR-Lehrgang für Dan-Anwärter und, und und....
Es ging wieder bergauf, auch Dank Herbert Materna, der nun die Kassenführung unter sich hatte.
In dieser Zeit legten auch Herbert Matern und Reinhard Wende die Dan-Prüfung ab.

Mitte der 80er Jahre konstituierte sich der Bayerische Karate Bund, ein landesweiter Zusammenschluß der DKU, SeKa und des DKB/DKV. Bezirke wurden eingeführt, die Sportart Karate vom BLSV und damit DSB anerkannt. Es gab plötzlich offizielle Meisterschaften, Titel, Fachübungsleiter, Trainer, alles unter dem Mantel des BKB. Das Fürstenzeller Dojo war von anfang an dabei, - und erfolgreich.
Egon Friedl, Herbert Materna, Jochen Schweitzer, Kurt Stang, Wolfgang Weinthaler,Gerd Kämmereit und der damals Jugendliche Jürgen Burghardt waren auf den Meisterschaften immer vorne mit dabei.
Gerd Kämmereit und Helmut Müller absolvierten in Waldkirchen 1985 als erste Dojomitglieder den Allgemeinen Übungleiter. Weitere folgten; mitte der 90er Jahre wurde der Fachübungsleiter Karate forciert. Bis dahin gab es jährlich nur einen Ausbildungstermin, und zwar in Nürnberg und über eine Dauer von einem Vierteljahr.
Das ist heute glücklicherweise anders.

Doch sei mir hier eine kleine Zusammenfassung gegönnt: Bisher haben folgende Vereinsmitglieder die Dan-Prüfung abgelegt (Stand November 2005):
Uli Weidner, Jürgen Gottwald, Manfred Schmoigl, Rudi Gerersdorfer, Gerd Kämmereit, Sepp Weingärtler, Herbert Materna, Reinhard Wende, Wolfgang Weinthaler, Helmut Müller, Hans Knoth, Jürgen Burghardt, Christian Aigner, Hans Schneemayer und Thomas Dubinin. Manche der o.g. sind nicht mehr im Verein, manche sind in einem anderen Verein oder stehen sogar einem anderem Verband vor, aber die ersten Karateschritte haben sie in Fürstenzell gemacht.
Einige Fürstenzeller wurden auch vom Bayer. Karate Bund geehrt: Uli Weidner, Jürgen Gottwald, Gerd Kämmereit, Herbert Materna, Max Schmoigl, Jürgen Burghardt und Helmut Müller.
Und wir hatten drei Dan-Prüfungen in Fürstenzell: 1982, 1994 und 1997.
Wie es ab mitte der 90er Jahre weiterging, Teilnahme an Dt. Meisterschaften, Kadermitglieder, Dojobau etc. folgt noch, aber wahrscheinlich von einem anderen Autor...

Müller Helmut